Das Lied vom Tod

Im Bus nach Hause: eine junge Mutti und ihr ungefähr vierjähriger Sohn. Sie spielt mit ihrem Handy.
Sohn: »Mama, kann ich noch mal das Lied von dem Tod hören?«
Sie drückt ein paar Knöpfe auf dem Handy, und durch den Bus schallt tatsächlich lautstark die altbekannte Mundharmonika aus dem altbekannten Film.
Sohn (mit zittriger Stimme): »Ist das wirklich das Lied vom Tod?«
Mutter (nuschelt): »Das ist ein Western… mit Cowboys und so.«
Sohn (ehrfürchtig): »Und da spielt ganz in echt der Tod mit?«
Mutter schweigt.
Sohn (kryptisch): »Mama, hast du gewußt, daß in der Nahrungspyramide die Fischstäbchen ganz weit oben stehen?«
Mutter nickt.
Sohn: »Kann ich jetzt noch das Leck mich am Arsch-Lied hören?«
Warum mußte ich jetzt bloß aussteigen? Das Lied vom Tod kannte ich nämlich schon, aber das andere? Sie etwa?

Kerstin Richter

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Eine Antwort to “Das Lied vom Tod”

  1. Papa Says:

    Allerdings kenne ich das, wenn es denn dieses ist. Nein, das ist kein Witz!!!

    Leck mich im Arsch ist ein sechsstimmiger Kanon von Wolfgang Amadeus Mozart.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leck_mich_im_Arsch

    Aber ich bezweifle, das dies gemeint war … und die Spitze der Nahrungspyramide war mir auch durchaus neu 😉

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